Meditaion & Selbstfindung

Finde, indem du aufhörst zu Suchen...

Aloha Ihr Lieben,

 

heute schreibe ich euch weil ich gerne ein paar Gedanken mit euch teilen möchte die mich momentan wieder etwas mehr beschäftigen. Vielleicht kennt ihr das ja auch...

 

Meist bin ich mittlerweile recht ausgeglichen und gehe in meiner Kreativität voll und ganz auf, zugegeben es kommt auch vor das ich etwas übertreibe wenn ich gerade ein extremes "Hoch" habe und die Ideen und Energie förmlich übersprudelt, was ich einerseits LIEBE und andererseits ist mir bewusst, das es auch andere Zeiten gibt und die folgen meist auf ein extremes "Hoch", das "Tief". Es ist schwierig die Balance zwischen Unter -und Überforderung zu finden und ich muss zugeben ich bin Meister darin zwischen den Beiden Zuständen zu schwanken. Generell könnte ich mich in meinem "Hoch" auch etwas bremsen und zurücknehmen damit ich danach nicht völlig erschöpft bin und garnichts mehr geht, aber irgendwie denke ich man sollte so einen tollen Zustand nicht stoppen oder ausbremsen, denn das sind die Momente wo ich meine ganzen Ideen umsetze und verwirkliche. Gut, dass das "Tief" kommt kann ich meist nicht verhindern ABER ich bin schon sehr gut darin einzuschätzen wann der Moment ist an dem ich mich etwas zurück nehmen muss und gehe wieder "In" mich um ruhiger zu werden. Ich setze dann Prioritäten und mache mir einen kleinen Plan was von den ganzen Dingen jetzt sein "muss" oder wirklich "sinnvoll" ist und was ich auf später legen kann...somit lichtet sich alles etwas und ich gehe Schritt für Schritt weiter. Dadurch entschleunige ich mich selbst und besinne mich wieder etwas und kann mich dann auf mein "Tief" bzw. auf meine kleine Auszeit der Kreativität auch einlassen und es dann nicht als Niederschlag sondern eher als Auftanken sehen. Eine Zeit in der ich mich ausruhe,mehr auf mich achte, meditiere und den Tag langsamer als sonst angehe. Also ist das "Tief" eigentlich genommen nichts Schlechtes sondern eine Ruhephase für Körper und Seele!

Um zu der Überschrift zurück zukommen...ich selbst meditiere noch garnicht lange und es klappt nicht immer gleich gut ABER ich finde es toll. So wie es mir möglich ist versuche ich morgens 10-20 Minuten und Abends 20 Minuten zu meditieren. Morgens etwas eher Kraftvolles, stärkendes für den Tag und Abends etwas mehr um zu entschleunigen. Wir kommen bei jeder Meditation nach wie vor meine Gedanken dazwischen, aber das ist in Ordnung. Ich versuche sie dann einfach weiterziehen zu lassen und konzentirere mich wieder auf die Atmung. Sorgen, Ängste und andere Blockaden lassen sich am Besten durch die Atmung beruhigen! Es erfordert etwas Übung, so wie alles im Leben. Aber es lohnt sich! Probiert es doch mal aus. Es gibt wunderschöne angeleitete Meditaionen über diverese Podcasts oder auch Apps.

Keiner von uns muss ein "Buddha" sein oder komplett erleuchtet durchs Leben stolzieren, es ist meiner Meinung nach auch nicht sinnvoll nach diesem Zustand zu suchen. Die Frage ist außerdem ob man das überhaupt will. Sich selbst zu finden heisst für mich mittlerweile einfach nur mit seinem Herzen zu gehen, im Einklang mit seinem Handeln zu sein, authentisch zu Leben oder es zumindest versuchen. Wir sind ständig auf der Suche nach "etwas", doch im Grunde haben wir doch schon ALLES genau hier und genau jetzt! Wenn wir unsere Stärken und Schwächen erkennen, annehmen und schätzen....dann, ja dann haben wir doch schon alles was wir brauchen um ein authentisches Leben zu führen und uns selbst zu Lieben! Wenn das geschieht kommt die Liebe von überall von ganz alleine auf dich zu!

 

Wunderschönes Zitat von Maria Sanchez aus dem Buch "Die refolotionäre Kraft des Fühlens"

 

In der Tiefe unseres Herzens sehnen wir uns alle danach, jemanden zu finden der all unsere Seelenfarben ehrlich und bedingungslos liebt! Zu erfahren, dass wir selbst dieser Jemand sind verändert alles.

 

*Aloha*

Eure Yvonne